Die Ogliastra ist das Land der vielen Kontraste, von wilder Schönheit, die der Mensch über viele Jahrhunderte nicht beeinflussen konnte. Wie ein großes Amphitheater stellt sie sich uns dar, wo schroffe Wände ins Meer abfallen, mit hohen Klippen und Felsen, die wunderschöne Einschnitte und vielfarbige Küsten geschaffen haben. Diese Felsen sind reich an Mineralien, wie Basalt, Quarz und rotem Porphyr.
Das Land ist von dichten Steineichen - und Kastanienwäldern bedeckt, man findet aber auch Eiben, Eichen, Erlen, Stechpalmen und Jahrtausend alte Oliven- und Wacholderbäume. Auch die Tierwelt ist reich an Arten, die in vielen anderen Gebieten ausgestorben sind; wie: Bonelli- Adler, Lämmergeier, Wanderfalken und auch Muflons (Wildziegen), Damhirsche und Hirsche. Sie alle bevölkern die Bergwelt der Ogliastra zusammen mit anderen Wildtierarten wie Füchsen, Wildschweinen, sardischen Rebhühnern und Hasen.
Die Meeresgründe beherbergen eine Vielfalt an Fischen, u.a. Meeräschen, Goldbrassen, Seebarsche, Zahnbrassen, Zackenbarsche, Meerbarben, Weich- und Krustentiere. Bis vor einiger Zeit hatte auch die Mönchsrobbe an diesen Küsten ihr Zuhause. Der "Stagno" (Weiher) von Tortoli' ist ein idealer Platz für Sumpf- und Zugvögel.


